Wir administrieren keine Systeme nebenbei – wir leben darin. Unsere Infrastruktur ist Linux-basiert, virtualisiert mit Proxmox, containerisiert mit Docker und abgesichert mit OPNsense. Alles Open Source, alles selbst betrieben, alles produktiv. Wer bei uns anruft, landet nicht in einer Hotline, sondern bei Leuten, die journalctl im Schlaf lesen und wissen, warum iptables und nftables nicht dasselbe sind.
Linux – Unser Zuhause
Red Hat Enterprise Linux
Red Hat Enterprise Linux ist der Industriestandard für unternehmenskritische Workloads – und unser am häufigsten eingesetztes Betriebssystem. Wir schätzen die vorhersagbaren ABI-Garantien, den ausgereiften SELinux-Stack und die saubere Integration in Automatisierungstools wie Ansible. Als Red Hat Partner vertreiben wir Support-Subskriptionen und Lizenzen direkt und beraten Sie bei der Wahl des richtigen Tiers. Von der Kickstart-Installation über dnf-basiertes Patch-Management bis zum Major-Version-Upgrade: Wir kennen den gesamten Lifecycle.
Debian, Ubuntu & weitere Distributionen
Nicht jedes Projekt braucht ein RHEL-Subskription. Für viele Szenarien – vom minimalen Container-Base-Image bis zum dedizierten Applikationsserver – ist Debian unsere erste Wahl: Kein Bloat, vorhersagbare Releases, riesiges Paket-Repository. Auch Ubuntu und andere Distributionen deployen wir, wo es Sinn ergibt – etwa wenn ein Vendor explizit ein bestimmtes apt-Ökosystem voraussetzt. Wir sind nicht dogmatisch. Wir nehmen das Werkzeug, das zum Job passt.
Das Proxmox-Ökosystem – Unsere Virtualisierungsplattform
Wir haben uns bewusst gegen VMware und Hyper-V entschieden – und setzen stattdessen vollständig auf das Proxmox-Ökosystem. Open Source, europäische Entwicklung (Wien), keine per-Socket-Lizenzkosten, und eine Community, die man auf Augenhöhe trifft. Drei Produkte, ein Stack:
Proxmox VE – Virtualisierung
KVM für vollständige VMs, LXC für leichtgewichtige Container – vereint in einer Weboberfläche, die man tatsächlich benutzen will. Unsere Cluster laufen mit Hochverfügbarkeit, Live-Migration und Ceph als Software-Defined Storage. ZFS-Snapshots, VLAN-tagging direkt auf Bridge-Ebene, Cloud-Init-Templates für schnelles Provisioning – das sind keine Features auf einer Folie, sondern unser tägliches Werkzeug.
Proxmox Backup Server – Datensicherung
Backups, die man nie getestet hat, sind keine Backups. Unser Proxmox Backup Server sichert VMs und Container inkrementell und dedupliziert auf Chunk-Ebene – das spart Speicherplatz und macht selbst tägliche Full-Restores realistisch. Client-seitige Verschlüsselung, Prüfsummen-Verifizierung und ein Garbage Collector, der aufräumt, ohne dass man daran denken muss. Wir testen regelmäßig Restores. Wirklich.
Proxmox Mail Gateway – E-Mail-Sicherheit
Vor unseren Mailservern steht das Proxmox Mail Gateway als vorgelagerter MTA. Spam-Filterung, Virenscanning, SPF/DKIM/DMARC-Validierung und ein regelbasiertes Routing, das sich auch in komplexeren Multi-Domain-Setups sauber konfigurieren lässt. Kein SaaS, keine Cloud-Abhängigkeit – die Kontrolle über den eigenen Mailflow bleibt da, wo sie hingehört: bei Ihnen.
Container – Hundertfach im Einsatz
Docker ist bei uns kein Buzzword aus einem Management-Pitch, sondern systemctl status-Alltag. Wir betreiben mehrere hundert Container produktiv – darunter unsere eigenen Instanzen von Plane (Projektmanagement) und Mailcow (Mailserver), aber auch zahlreiche Kunden-Applikationen. Saubere Multi-Stage-Builds, durchdachte docker-compose.yml-Stacks, Reverse-Proxy mit Traefik oder nginx, Log-Aggregation, Health Checks, automatische Restarts – wir wissen, wie Container in der Praxis zuverlässig laufen. Und wir wissen, was passiert, wenn man das Thema Volumes und Persistenz unterschätzt.
Firewalls mit OPNsense
Auch bei der Netzwerksicherheit setzen wir auf europäische Open-Source-Software: OPNsense, entwickelt in den Niederlanden auf FreeBSD-Basis. Stateful Packet Inspection, WireGuard– und OpenVPN-Tunnel, Suricata-basierte Intrusion Detection, HAProxy als Load Balancer, GeoIP-Blocking und feingranulare Firewall-Regeln mit Aliassen – alles über eine saubere Weboberfläche konfigurierbar und über die API automatisierbar. Wir nutzen OPNsense nicht nur als Perimeter-Firewall, sondern auch für Netzsegmentierung und Site-to-Site-VPNs. Kein Black-Box-Appliance-Vendor-Lock-in, sondern ein System, in das wir bei Bedarf tatsächlich reinschauen können.
Warum Honicon?
Wir reden nicht nur über Technologie – wir betreiben sie. Jeden Tag, in der Shell, für uns selbst und für unsere Kunden.

Betrieb & Support
Monitoring mit Prometheus und Grafana, automatisierte Updates, Incident Response – wir übernehmen den laufenden Betrieb Ihrer Infrastruktur, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wenn nachts ein Alert feuert, sind wir da.

Beratung & Migration
Ob Greenfield-Setup, P2V-Migration oder Ablösung proprietärer Systeme – wir begleiten Sie vom Architekturkonzept bis zum Produktivbetrieb. Bare Metal, Data Center, Cloud oder hybrid: Unsere Erfahrung ist Ihr Shortcut.




